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Wissenswertes zum Reibungskoeffizienten

Video zur Ermittlung des Wertes

Erfahren Sie im Video, wie Sie den Reibungskoeffizienten Schritt für Schritt auf einem Flachdach ermitteln und in die Planungssoftware Base On integrieren.

Bedeutung des Reibungskoeffizienten

Die Lagesicherheit eines durchdringungsfreien Montagesystems wird durch das Eigengewicht, Modulgewicht und zusätzlichen Ballast erreicht. Voraussetzung für eine Montage ist also grundsätzlich, dass das Gebäude genügend Traglastreserven hat, sowie der Dachaufbau entsprechend geeignet ist.

Ein maßgeblicher Einfluss auf die Lagesicherheit dieser Bauform ist das durch Reibung erzeugte Zusammenspiel zwischen Dachhaut und Bautenschutzmatte sowie zwischen Montagesystem und Bautenschutzmatte, die durch einen Haftreibbeiwert bzw. Reibungskoeffizienten beschrieben werden. Der Reibbeiwert fließt 1:1 in die statische Berechnung ein. Daher ist es notwendig den Reibungskoeffizienten vor Ort zu ermitteln bzw. zu verifizieren.

Der Reibungskoeffizient, auch Reibungszahl genannt (Formelzeichen µ) ist ein dimensionsloses Maß für die Reibungskraft im Verhältnis zur Anpresskraft zwischen zwei Körpern.

Reibungskoeffizient µ = F : G

Prüfung des Reibungskoeffizienten

Sie benötigen zur Prüfung den sogenannten Reibwertermittlungsklotz, den Sie bei K2 erwerben können. Mit Hilfe dieses Werkzeug lässt sich der Wert auf Bitumen-, Folien-, Beton-, Kies- und Gründächern ermitteln.

Schritt für Schritt-Prüfung:

  • Dachfläche vorbereiten d.h. in den Zustand bringen, in dem später die Montage erfolgt: ggf. reinigen bzw. Wasser aufbringen
  • Prüfgewicht auf die Dachfläche legen und 10 Sekunden ruhen lassen
  • Mit Federzugwaage quer zur Dachneigung ziehen
  • Gewicht ablesen sobald das Prüfgewicht anfängt zu rutschen
  • Messen Sie an mehreren Stellen der zu belegenden Fläche mit trockener und nasser Dachfläche
  • Messen Sie hoch- und tiefliegende Punkte, Ecken-, Rand- und Mittenbereich der Fläche

Eingabe in Base On

Den ermittelten Wert geben Sie bitte im Bereich "Dach" in Base On ein. Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Protokoll Reibungskoeffizienten auf Seite 4.

 

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