K2 arbeitet eng mit Behindertenwerkstätten zusammen

Lieferung der Produkte, die in der Caritas Einrichtung verkaufsfertig montiert und verpackt worden sind.
Eine beispielhafte Lieferung der K2-Produkte, die in der Caritas Einrichtung durch die 100 Mitarbeiter verkaufsfertig montiert und verpackt wurden.

Kooperation mit sozialen Einrichtungen

K2 Systems arbeitet seit mehreren Jahren mit unterschiedlichen Werkstätten zusammen, in denen Menschen mit Behinderungen arbeiten. Dort wird ein Großteil unserer Set- und Montageartikel gefertigt, wie beispielsweise die Modulklemme OneMid, die MK2 oder unsere Stockschrauben. Aktuell arbeiten 230 Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen in den Werkstätten an der Montage und Konfektionierung von K2-Produkten. Über 6.700 Kartons werden wöchentlich so befüllt und bei uns in Renningen angeliefert.

„Firmen wie K2 Systems ermöglichen es, dass Menschen mit einer Behinderung an der Arbeitswelt teilhaben können. Sie leisten einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag und auch in der eigenen Belegschaft wird die Inklusion von behinderten Menschen greifbarer. Es bedeutet unseren Mitarbeitern sehr viel, dass sie ihren sozialgesellschaftlichen Beitrag im Rahmen ihrer Arbeit leisten können. Das nennt man wohl eine Win-Win-Situation,“ so beschreibt Heinz Dawitz, Bereichsleiter Produktion der Caritas Werkstätten, die langjährige Kooperation.

Bei dem Besuch vor Ort beeindruckt uns immer wieder, wie es in den Werkstätten möglich gemacht wird, dass auch Menschen mit großer körperlicher und geistiger Behinderung Teil des Arbeitsprozesses werden und so ihren Beitrag leisten können. Wir sind sehr beeindruckt vom Anspruch der Beschäftigten, die die Arbeiten in hoher Qualität ausführen.

 

Im Folgenden stellen sich vier der kooperierenden Einrichtungen vor.

Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein

Im Durchschnitt sind täglich 100 Mitarbeiter mit der Produktion der K2-Komponenten beschäftigt. Pro Woche verlässt ein Sattelschlepper mit mindestens 33 Paletten die Einrichtung.

„Unsere Mitarbeiter haben eine geistige Behinderung oder eine psychische Erkrankung. Für die Beschäftigten mit einer geistigen Behinderung ist es von großer Bedeutung, wenn sie erkennen können, wofür ein Produkt gebraucht wird, das sie fertigen. Sie kennen die PV-Anlagen auf den Dächern und wissen, dass die Klemmen diese sicher befestigen. Das macht sie sehr stolz und sie fühlen sich als Teil der Gesellschaft und wer teilnimmt, der wird nicht ausgegrenzt,“ schildert Heinz Dawitz, Bereichsleiter Produktion der Caritas Werkstätten.

 

„Für die Mitarbeiter mit einer psychischen Erkrankung haben die Montagearbeiten dagegen eine andere Bedeutung,“ so Heinz Dawitz weiter. „Diese Menschen waren in den meisten Fällen einmal Teil der herkömmlichen Arbeitswelt. Doch aus den unterschiedlichsten Gründen war das irgendwann nicht mehr möglich und sie suchen einen neuen Halt in einer sicheren Umgebung. Es ist für die Mitarbeiter extrem wichtig in einem „gesicherten“ Arbeitsumfeld zu arbeiten, in dem sie zurechtkommen, wieder zu einem Teil der Arbeitswelt werden und nicht ausgegrenzt sind.“

 

Über die Kooperation zwischen den Caritas Werkstätten Moers und K2 Systems hat im August 2017 auch die regionale Tageszeitung berichtet.

Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein

Zur Veranschaulichung haben einige Mitarbeiter der Caritas im Rahmen eines Projekts eine Ladestation für Handys gebaut, die mit Sonnenstrom geladen wird.

Diese Maßnahme hilft den Beschäftigten zu verstehen, wofür die Modulklemmen benötigt werden.

(Quelle: Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein)

 

 

 

 

Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein

Die Caritas Werkstätten montieren pro Monat rund 260.000 Sets der Klemmen OneMid/OneEnd.

Außerdem bekleben psychisch erkrankte Menschen ca. 60.000 MiniRails im Monat mit dem EPDM-Band und montieren mehrere Tausend MiniFiveFix und MiniClamps.

 

(Quelle: Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein)

Theo Lorch Werkstatt

„Wir unterhalten im Landkreis Ludwigsburg verschiedene Werkstätten mit Arbeits- und Betreuungsplätzen. Die Montagearbeiten für K2 erfolgen in den technischen Werkstätten, die unseren Beschäftigten ein breites Spektrum an attraktiven Arbeitsmöglichkeiten bietet.

Theo Lorch Werkstatt

In unserer Werkstatt in Bietigheim bekleben unsere Mitarbeiter zum Beispiel die SpeedClips mit dem EPDM-Band,“ sagt Catharina Class von den Theo-Lorch-Werkstätten.

(Quelle: Theo Lorch Werkstatt)

 

 

 

 

 

Zoar Werkstätten Rockenhausen

In vier Abteilungen arbeiten ca. 50 Beschäftigte an K2 Produkten und montieren ca. 40.000 Universalklemmen OneMid/OneEnd pro Woche.

„Für die Mitarbeiter sind die Klemmen eine liebgewonnene Aufgabe, denn das Produkt kann in mehrere Arbeitsschritte unterteilt werden. Durch die Unterteilung in kleine Arbeitsschritte kann auch unser schwächeres Klientel an den Produkten mitarbeiten,“ erzählt Thomas Herr, Arbeitsbereichsleiter der Abteilung Kleinteilmontage der Zoar Werkstätten Rockenhausen.

 

 

MK2, MK3, Stockschrauben

Schwarzwaldwerkstatt Dornstetten

„Die Verpackungs- Prüf- und Montagearbeiten der Stockschrauben, MK2 und MK3 werden sehr gerne von unseren Beschäftigten ausgeführt. Pro Woche schaffen wir ca. 100.000 MK2 und rund 10.000 Stockschrauben. Unsere Logistik bringt die Ware zuverlässig zweimal pro Woche zu K2 nach Renningen,“ so Thomas Traub, Montagekoordination.

 

Wir bedanken uns bei allen Beschäftigten für die großartige Arbeit und den Leitern der Einrichtungen für ihr Engagement und ihre wertvolle Unterstützung!