K2

Energiepolitik 2026

Warum Netzpaket & EEG-Novelle den Solarausbau bedrohen – und was du jetzt tun kannst.

Gemeinsames Engagement für die Energiewende

Neue Gesetzespläne gefährden den Ausbau der Solarenergie. Hier erfährst du, was das für dich als Installateur, Verbraucher und die Branche bedeutet – und wie du aktiv werden kannst. Denn, die Folgen wären:

  • Das Streichen der Förderung für kleine PV-Anlagen
  • Ein gebremster Ausbau von Solar- und Windparks
  • Risiken für Arbeitsplätze und Klimaziele
  • Darum: Jetzt aktiv werden → mit der Politik in den Austausch gehen

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Was gerade passiert

Das Bundeswirtschaftsministerium plant einschneidende Änderungen im EEG und im Netzanschlussrecht. Diese sind ein Angriff auf die Energiewende mit Folgen für die Wirtschaft, das Klima und Verbraucherinnen und Verbraucher:

  1. Netzpaket: Kapazitätslimitierte Gebiete & Redispatchvorbehalt
  2. EEG-Novelle: Wegfall Einspeisevergütung <25 kWp
  3. Pflicht zur Direktvermarktung
  4. Gefahr für 10.000e Jobs
  5. Gefährdung der Klimaziele
  6. Dabei ist die Wählermehrheit für den Solarausbau!
Diagramm zum Meinungsbild Solarausbau und Netzpaket

Was das Netzpaket bedeutet – kompakt & verständlich

1

Redispatchvorbehalt

Netzbetreiber können Gebiete für 10 Jahre sperren

Neue Anlagen dürfen nur noch dann angeschlossen werden, wenn die Betreiber im Gegenzug auf die Entschädigung für Abregelungen verzichten.

2

Kapazitätslimitierte Gebiete

Ein Netzgebiet gilt als kapazitätslimitiert, wenn im vorherigen Kalenderjahr mehr als 3 % der technisch möglichen Strommenge erneuerbarer Anlagen aus Netzgründen abgeregelt werden mussten. Diese Schwelle wird bereits heute in vielen PV-starken Regionen erreicht.

Enorme Unsicherheit für Planung & Finanzierung

3

Folgen

Projekte werden unwirtschaftlich

Netzausbau wird nicht beschleunigt

Energiewende wird ausgebremst

EEG-Novelle 2026: Auswirkungen auf private Dachanlagen

Was geplant ist

  • Abschaffung Einspeisevergütung <25 kWp
  • Pflicht zur Direktvermarktung

Warum das problematisch ist

  • Amortisationszeit erhöht sich auf > 19 Jahre (mit Speicher) bis > 30 Jahre (ohne)
  • Kleinere Dachanlagen würden kaum noch gebaut
  • Gefahr für 10.000e Arbeitsplätze
  • Gefahr für das Erreichen der Klimaziele
Diagramm zu den Auswirkungen auf den Solarausbau durch die EEG-Novelle bzw. Netzpaket
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EEG-Novelle 2026

Das Bundeswirtschaftsministerium plant mit der Novelle des Erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) massive Einschnitte, darunter die Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen (unter 25 kWp) und eine verpflichtende Direktvermarktung. Diese würde für kleine PV‑Anlagen einen hohen technischen und administrativen Aufwand bedeuten, während der wirtschaftliche Nutzen gering oder sogar negativ ist. Zudem sind viele Prozesse noch nicht massentauglich, was Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft insbesondere bei Eigenheim‑ und Gebäudesolar gefährdet.

Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) (www.solarwirtschaft.de) handelt es sich um einen Frontalangriff auf die Energiewende. Sollte der Gesetzesentwurf in der vorliegenden Fassung umgesetzt werden,

  • dürfte die Errichtung neuer Solarstromanlagen auf Gebäuden unter 100 kWp weitgehend zum Erliegen kommen
  • wären zehntausende Arbeitsplätze in der Solar- und Speicherbranche und
  • das Erreichen der Klimaziele gefährdet.

 

Warum das Deutschland trifft

  • Höhere Strompreise
  • Mehr Abhängigkeit von Energieimporten
  • Risiko für Innovations- und Wirtschaftskraft
  • Standortnachteil im globalen Wettbewerb

K2 Systems setzt sich dafür ein, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht ins Stocken gerät. Denn, für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung braucht es

  • verlässliche Rahmenbedingungen
  • wettbewerbsfähige Strompreise
  • und eine sichere Energieversorgung.

Photovoltaik liefert hier bereits einen entscheidenden Vorteil: Solarstrom ist heute die kostengünstigste Form der Stromerzeugung – deutlich günstiger als Strom aus Gas- oder neuen Kernkraftwerken, deren Erzeugungskosten zum Teil mehr als doppelt so hoch liegen.

Die letzten Jahre – vor allem geopolitische Konflikte – haben deutlich gezeigt, wie abhängig Deutschland von fossilen Energieimporten ist und welche Risiken daraus entstehen. Erneuerbare Energien und Speichersysteme bieten die Chance

  • Strompreise langfristig zu stabilisieren
  • Innovationskraft zu stärken
  • und energiepolitische Unabhängigkeit auszubauen.

Das haben auch die Wählerinnen und Wähler erkannt, die sich mehrheitlich für den Solarausbau aussprechen.

Die Energiewende ist nicht nur ein ökologisches Projekt, sondern eine zentrale wirtschafts- und industriepolitische Aufgabe!

Jetzt gemeinsam aktiv werden!

Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir die Pläne stoppen und wieder in einen konstruktiven Austausch kommen.

Die Solar- und Speicherbranche ist mit weit über 100.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von über 30 Milliarden Euro ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ob Hersteller, Lieferant, Großhandel, oder Installateur – mit gemeinsamer Schlagkraft  wollen wir mit dem BSW-Solar (Bundesverband Solarwirtschaft) und seinen über 1.000 Mitgliedsunternehmen Politikerinnen und Politiker in allen Wahlkreisen und Regionen Deutschlands ansprechen. Es geht darum, miteinander in den sachlichen Austausch zu kommen. Wir wollen ihnen verdeutlichen, warum sie sich gegenüber Spitzenpolitikern der Partei- und Fraktionsspitze gegen die geplanten Einschnitte aussprechen sollten.

Setz dich in deiner Region dafür ein – wir stellen Vorlagen für Politiker-Anschreiben und Argumentationshilfen des BSW-Solar zur Verfügung.

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Webinar: Generalangriff auf die Energiewende

Was EEG-Novelle und Netzpaket wirklich bedeuten – und wie du gegensteuern kannst

 

  • Energiepolitik 2026 auf den Punkt:
    Was bedeuten „Netzpaket“ & EEG‑Novelle konkret?
  • Auswirkungen auf Projekte & Wirtschaftlichkeit:
    Was ändert sich für Planung, Angebot und Umsetzung von PV‑Anlagen?
  • Einordnung für Solarteure:
    Wie bleibst du handlungsfähig und gibst deinen Kund*innen Orientierung?
  • PV – jetzt erst recht!
    Welche Entwicklungen du aktiv für dein Geschäft nutzen kannst – im Eigenheim‑ und Gewerbesegment.
  • Klares To‑Do‑Set:
    Konkrete Schritte für Vertrieb, Beratung und Projektierung.
  • Q&A‑Session:
    Zeit für Austausch und Fragen.

 

Das Webinar findet am 22. April um 10:30Uhr statt und wird moderiert von Katharina David und Rainer Burkhardt.

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Webinar: Generalangriff auf die Energiewende

Unterstützung für deine Kunden

Möchtest du bei deinen Kundinnen und Kunden Orientierung schaffen und ihnen verständlich zeigen, was die aktuellen politischen Diskussionen konkret für ihr Zuhause bedeuten?
Dann verweise gerne auf unsere Informationsseite für Endverbraucher. Sie ordnet die Entwicklungen ein, spricht sich klar für Photovoltaik aus und zeigt, warum sich PV auch jetzt lohnt.

Zur Infoseite für Verbraucher
  • Ist eine EEG-Förderung für kleine PV-Anlagen weiterhin notwendig?

  • Werden Dächer auch ohne Einspeisevergütung effizient genutzt?

  • Handelt es sich beim Eigenverbrauch um eine Subvention?

  • Ist die Förderung von Gebäude-PV-Anlagen deutlich teurer als von PV Freiflächenanlagen?

  • Ist eine Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen aktuell praxistauglich?

  • Ist eine Direktvermarktung notwendig für die Systemsicherheit/für den Marktbetrieb?

  • Verursacht die Gebäude-PV nennenswerten Netzausbaubedarf?

  • Beteiligen sich Prosumer durch vermiedenen Strombezug zu wenig an den Netzkosten?

  • Haben Gebäude-PV-Anlagen einen Einfluss auf den Hochlauf von Wärmepumpen und E-Mobilität?

  • Welche Rolle spielt die Gebäude-PV-Anlagen für die Akzeptanz der Energiewende?